Leistungen

Übersicht

  • Fachkompetente ärztliche und pflegerische Palliativversorgung im eigenen Zuhause oder im Pflegeheim
  • 24-Stunden-Rufbereitschaft der Pflegefachkräfte und Fachärzte für Patienten, die bereits in die Versorgung aufgenommen sind, und ihre Angehörigen
  • Überwachung des individuellen Krankheitsverlaufs, Schmerztherapie und Symptomkontrolle in Absprache mit dem Hausarzt
  • Erstellung individueller Behandlungs-, Notfall- und Medikamentenpläne
  • Arbeit im multiprofessionellen Team
  • Vermittlung ambulanter Hospizdienste, Seelsorger oder anderer Einrichtungen auf Wunsch
  • Psychosoziale Hilfe und Unterstützung für Patienten und ihre Angehörigen
  • Hilfe bei behördlichen Formalitäten wie z.B. Pflegeeinstufung, Genehmigung von Pflegehilfsmitteln etc.
  • Keine Zusatzkosten*
* Seit 1. April 2007 hat jeder gesetzlich krankenversicherte Bürger, der an einer fortschreitenden, unheilbaren Erkrankung mit komplexem Symptomgeschehen leidet, einen individuellen Leistungsanspruch auf SAPV.



Leistungsvoraussetzungen

Erwachsene haben Anspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung, wenn sie an einer nicht heilbaren, fortschreitenden Erkrankung leiden, durch die ihre Lebenserwartung begrenzt ist und sie eine besonders aufwändige Versorgung benötigen. Eine aufwändige Versorgung wird beispielsweise benötigt aufgrund einer ausgeprägten

  • Schmerzsymptomatik,
  • neurologische / psychiatrische / psychische Symptomatik,
  • respiratorische / kardiale Symptomatik,
  • gastrointestinale Symptomatik,
  • ulzerierende / exulzerierende Wunden oder Tumore und
  • urogenitale Symptomatik.

Sie können im eigenen Zuhause, in Pflege- und Seniorenheimen sowie in ambulant betreuten Wohngemeinschaften versorgt werden.

Neuaufnahmen sind in der Regel nur an Werktagen möglich, da sie sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und häufig Rückfragen bei den behandelnden Hausärzten nötig sind.

Für die spezialisierte Versorgung von Kindern wenden Sie sich bitte
an das Kinderpalliativteam Ostbayern in Amberg.




Ablauf

Erstanfrage,
z.B. durch Klinik, niedergelassenen Arzt, Krankenkasse, Patient oder Angehörige.
Ausstellung einer SAPV-Verordnung und Feststellung des erforderlichen Leistungsumfangs,
z.B. durch Hausarzt, Klinik oder Palliativarzt zur Bewilligung durch die Krankenkasse.
Kontaktaufnahme mit dem Patient. Das Palliative Care Team bespricht mit dem Patient und seinen Angehörigen Art und Umfang der Leistungen.
Beginn der Versorgung nach Bewilligung durch die Krankenkasse und nach Absprache mit dem Patient und seinen Angehörigen.